ANNA: Malen anstatt Medizin.

Zeichnen und Malen war von Kindesbeinen an meine Leidenschaft, das Motiv immer der Mensch. Als meine Schulkameraden in ihrer Freizeit Musikstunden nahmen, ging ich bereits mit 14 Jahren zur Kunstgewerbeschule. Im anatomischen Zeichnen erwachte meine Neugier auf das Innere des Menschen und auf das Studium der Medizin. Zudem spürte ich, dass ich inhaltlich noch viel zu lernen hätte, bevor ich reif wäre für künstlerische Aussagen. Also studierte ich neben der zeichnerischen Ausbildung Medizin – übrigens gerne und mit viel Empathie für die Kranken. Nach dem Staatsexamen stand für mich fest, dass meine Fähigkeiten nicht auf medizinischem, sondern auf künstlerischem Gebiet bestehen. Mit einer mehrheitlich gezeichneten Dissertation über Wundheilung verabschiedete ich mich von der praktischen Medizin und wandte mich ganz der Kunst zu.
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